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Warum überhaupt einen Wasserfilter verwenden?

Ganz egal, ob auf dem Tisch, untertisch mit Kartusche für Armaturen oder auch als Membran für Wasserleitungen - Wasserfilter sind heutzutage in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich. Dementsprechend groß ist auch die Preisspanne: Von günstigen Modelle ab 20 Euro bis hin zu hochpreisigen, großen Filtern im vierstelligen Bereich findet sich für jeden Zweck etwas Passendes. Die Funktion ist abhängig von der Bauart, der Zweck immer derselbe: Ein Wasserfilter ist dazu da, unerwünschte Stoffe wie Chemikalien, Rückstände von Medikamenten, Schadstoffe wie Schwermetalle oder auch Pestizide aus dem Trinkwasser zu entfernen. Denn obgleich das Leitungswasser in Deutschland das am strengsten kontrollierte Lebensmittel ist und bereits eine gute Qualität aufweist, können veraltete Leitungen und andere Ursachen das Wasser dennoch verunreinigen. Deshalb lohnt es sich immer, in einen guten Wasserfilter, wie zum Beispiel in einen Wasserfilter für die Küche, zu investieren.

Der Wasserfilter - warum ist der Kauf sinnvoll?

In Deutschland schreibt die Trinkwasserverordnung fest, wie hoch Grenzwerte für mikrobiologische, chemisch und radiologische Bestandteile in Leitungswasser sein dürfen. Im Trinkwasser vorkommende Schadstoffe dürfen eine bestimmte Menge nicht überschreiten. Die Zahl der überwachten Schadstoffe und Grenzwerte ist jedoch begrenzt. Insbesondere die fortschreitende Industrialisierung in Standt und Land verursacht zunehmend Schadstoffeinträge in unser Grundwasser, der Basis für unser Trinkwasser. Unser Trinkwasser wird in etwa 6.000 Wasserwerken in Deutschland stetig kontrolliert und gereinigt, daher müssen wir uns auch ohne Wasserhahn Filter kaum Gedanken um unsere Gesundheit machen.

Dennoch ist es leider häufig der Fall, dass die Landwirtschaft, die Industrie und auch andere Ursachen für eine mehr oder weniger hohe Konzentration an Schadstoffen im Trinkwasser sorgen. Viele Analysen, wie beispielsweise von Stiftung Warentest oder Ökotest zeigen immer wieder, dass auch im Leitungswasser Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen, Medikamenten oder auch chemische Stoffe enthalten sein können.

Leider sagt dann auch die Bezeichnung "am strengsten kontrolliertes Lebensmittel" nicht wirklich etwas aus. Denn auch, wenn das Wasser selbst eine hervorragende Qualität aufweist, wenn es die Wasserwerke verlässt - bis zu uns nach hause ist es ein langer Weg und der kann wieder für erneute Verschmutzungen sorgen. Daher ist ein Wasserfilter durchaus sinnvoll.

Bedacht werden sollte hier auch: Nur, weil Grenzwerte eingehalten werden, bedeutet das nicht, dass alle kritischen Stoffe vollständig aus dem Wasser entfernt werden müssen. Grenzwerte sind Kompromisse - Kompromisse aus dem technisch Machbaren und politisch / ökonomisch Möglichen. Kleinste Mengen von Schadstoffen verbleiben meist im Wasser, doch diese haben unter Umständen Wirkungen und Wechselwirkungen. Dies gilt insbesondere für Kupfer, Blei oder auch chemische Schadstoffe.

So arbeitet ein Wasserfilter

Moderne Wasserfilter sind durchaus dazu in der Lage, durch intelligente Filtersysteme verschmutztes Wasser von verschiedenen Schadstoffen zu befreien. Hierfür kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz - und diese sorgen dafür, dass das Wasser frei von Schadstoffen ist.

Wasserfilter gibt es auch in einer Kombination aus Ionentauschern und Aktivkohle. Ionentauscher tauschen Ionen, die sich im Trinkwasser lösen, gegen andere kleinste Teilchen aus, die genauso geladen, aber frei von Schadstoffen sind. Ein Beispiel: Dem Wasser werden positiv geladene Magnesium- oder Calcium-Ionen entzogen, dafür werden dem Wasser positiv geladene Natrium-Ionen zugesetzt.

Welche Vorteile bietet ein Wasserfilter für die Küche?

Es gibt viele Menschen, die der Meinung sind, Leitungswasser schmecke nicht gut. Das ist natürlich in erster Linie immer eine Frage des individuellen Geschmacks, doch häufig sind auch Schadstoffe oder veraltete Wasserrohre dafür verantwortlich, dass man lieber zum Mineralwasser greift. Aus diesem Grund sollte man einmal einen Wasserfilter ausprobieren, der sowohl unangenehme Gerüche als auch einen metallischen Nachgeschmack, wie es oft der Fall ist, zuverlässig ausfiltert. Wird gewöhnliches Leitungswasser durch einen guten Trinkwasserfilter noch einmal aufbereitet, stellt man schnell fest, dass das Wasser deutlich weicher und besser schmeckt.

So funktioniert die Filterung des Wassers

Sicherlich kommt es stets auf die jeweilige Bauart an, allerdings ist die Grundfunktion jedes Wasserfilters relativ ähnlich: Sie verfügen über einen Filter - der beispielsweise mit Aktivkohle ausgestattet ist - und befreien das Leitungswasser unter anderem von Chlor, chemischen Rückständen, Resten von Medikamenten, Hormonen, Kupfer und natürlich auch von Bakterien.

Die Filterung von Schadstoffen kommt dabei vollkommen ohne Chemie aus - auch der Einsatz von Silber ist nicht erforderlich. Das Wasser wird allein auf mechanischem Wege gereinigt. Das Besondere daran: Durch eine schonende Wasserfilterung werden Schadstoffe zuverlässig aus dem Trinkwasser entfernt, das Wasser schmeckt so noch einmal deutlich besser.

Wasserhahn Filter und mehr: Die verschiedenen Bauarten der Trinkwasserfilter

Möchte man sich heutzutage einen Wasserfilter kaufen, hat man die Qual der Wahl. Denn auf dem Markt gibt es inzwischen eine umfassende Auswahl an unterschiedlichen Filtersystemen, die man entsprechend ihres Einsatzzwecks auswählen sollte.

Die einfachste und günstigste Lösung stellen Trinkwasserfilter in Kannenform dar, die man auf den Tisch stellt und als Wasserkaraffe nutzen kann. Diese Lösung ist jedoch für die Entnahme der Schadstoffe nicht die Effektivste und aufgrund der offenen Bauform und der möglichen Keimbildung und bakteriologischen Belastung bei unzureichender Pflege, meist nicht ganz unbedenklich.

Es gibt auch transportable Modelle sowie auch Tischgeräte, die man unmittelbar an den Wasserhahn anschließt und ggf. auch auf Reisen mitnehmen kann.

Preislich etwas darüber gibt es Einbaufilter, die man direkt unter der Spüle installiert und so den kompletten Bedarf einer Familie an Trinkwasser für die Nahrungszubereitung und Getränke effektiv aufbereiten kann.

Komplette Haus-Filteranlagen, die direkt an die Hauswasserleitung angeschlossen werden sind hingegen sehr aufwendig und kostenintensiv. Auf diese Weise kann jedoch ein Wasserfilter im ganzen Haus - und nicht nur an einem Wasserhahn - zuverlässig für sauberes Wasser sorgen.

Wasserfilter Hausanschluss: Braucht man einen Wasserfilter für deutsches Leitungswasser?

Die Deutschen sind stolz auf ihr qualitativ hochwertiges Leitungwasser - zu Recht?

Sicher, es gibt kein anderes Lebensmittel in Deutschland, das so strengen und regelmäßigen Kontrollen unterliegt wie unser Trinkwasser. Selbst das Umweltbundesamt bestätigt durch regelmäßige Tests immer wieder, dass aufbereitetes Wasser sofort trinkbar ist und keine weitere "Veredelung" benötige.

Dennoch, zahlreiche Studien u. a. der Weltgesundheitsorganisation, der WHO belegen, dass deutsches Trinkwasser im Vergleich unter ca. 180 Staaten gerade mal im Mittelfeld "rangiert". Viele Entwicklungsstaaten können hier mit besserem Trinkwasser punkten. Es gibt also durchaus "Luft nach oben". Fraglich ist nur: Wollen wir das? ...und können und wollen wir das vor Allem auch bezahlen? Ca. 80 % unseres Trinkwasseraufkommens in einem normalen Haushalt werden als Brauchwasser für die Waschmaschine, Dusche und die Toilettenspülung verwendet. Nur ca. 20 % des Wasserbedarfs setzen wir tatsächlich zur Nahrungszubereitung und als Trinkwasser ein.

Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll Wasser im Haushalt noch einmal zu filtern.

Sind Wasserfilter eine Alternative zu Flaschenwasser?

Wenn wir uns in Supermärkten und Gastronomie umschauen, finden wir unzählige Wässer in Flaschen, von preiswert bis teuer, von gut bis schlecht, alles ist dabei. Doch sind diese Wässer besser?

Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass hieran zu Recht Zweifel bestehen. Auch die Tatsache, dass die Grenzwerte der Mineral- und Tafelwasserverordnung, die die gesetzlichen Rahmenbedingung dieser Produkte regelt, deutlich über denen der Trinkwasserverordnung liegen, gibt zu Denken. Gerade jüngere Untersuchungen, insbesondere von preiswerten Wässern in PET-Flaschen, aber durchaus auch hochpreisigen Wässern in Glasflaschen, zeigen, dass diese Wässer selbst mit einem ungefilterten Leitungswasser nicht mithalten können. Belastungen sind häufig um ein Vielfaches höher als im Leitungswasser.

Was ist mit "prickelnder Frische", dem Sprudel im Flaschenwasser?

Eigentlich ist dies Unsinn. Wasser sollte Sauerstoff enthalten. Sprudel im Wasser wird erzeugt durch Zugabe von Kohlendioxid (CO2). CO2 hat den Vorteil, dass das Wasser konserviert wird, denn die Zugabe zum Wasser aht zur Folge dass sich der Sauerstoff verflüchtigt. Wasser kann so nicht mehr verkeimen und in den Flaschen entstehen keine Veralgungen und Ablagerungen, die in jedem natürlichen Wasser entstehen würden. So haltbar gemachtes Wasser kann meist über Jahre im Handel bleiben. Vergleicht mann Abfülldatum und Haltbarkeit wird dies klar. Gute Quellwässer enthalten meist wenig CO2 dafür mehr gelösten Sauerstoff und auch im Leitungswasser findet sich ausreichend gelösten Sauerstoff.

Betrachtet man die Flaschenwässer aus ökologischer Sicht, wird schnell klar, dass dies nicht der richtige Weg sein kann. Jeder Liter Flaschenwasser benötigt allein für die Reinigung und Produktion bis zu 7 Liter Grundwasser. Auch die Zahlreichen Flaschentransporte zum Verbraucher und zurück verstopfen unsere Straßen und belasten die Umwelt enorm.

Ein weiterer Aspekt der Beachtung finden sollte ist die Bequemlichkeit. Kisten schleppen ist für viele eine Last und geht zuweilen auch auf den Rücken. Dabei ist es ganz einfach - Wasser kommt bereits zu uns in den Haushalt - Leitungswasser. Und wer es besser möchte kann sich einen Wasserfilter zulegen. Besser und bequemer geht´s nicht.

Fazit:

Wasserfilter sind eben nicht nur ein Ausnahmefall, der nur erforderlich ist, wenn das Wasser trotz guter Qualität trüb oder sogar mit kleinen Fremdkörpern darin aus der Leitung strömt. Verunreinigungen aus der Landwirtschaft und der Industrie, Belastungen aus dem Leitungsnetz und nicht zuletzt der ökologische Wahnsinn der zahlreichen Flaschentransporte auf unseren Straßen sprechen für einen Wasserfiler.

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