PFAS sind eine große Gruppe sehr beständiger Industriechemikalien. Ob und in welcher Konzentration sie im Trinkwasser vorkommen, ist regional unterschiedlich. Das Umweltbundesamt geht nicht von einer flächendeckenden Belastung des deutschen Trinkwassers aus und empfiehlt für Angaben zur örtlichen Situation die Auskunft des zuständigen Wasserversorgers.
Welche Grenzwerte gelten?
Nach Angaben des Umweltbundesamtes gilt seit dem 12. Januar 2026 für die Summe PFAS-20 ein Grenzwert von 100 ng/l. Für die Summe PFAS-4 gilt ab dem 12. Januar 2028 zusätzlich ein Grenzwert von 20 ng/l. Aktuelle Informationen finden Sie in den PFAS-FAQ des Umweltbundesamtes.
Zuerst Messwerte klären
Prüfen Sie die veröffentlichten Analysedaten Ihres Wasserversorgers oder lassen Sie bei begründetem Verdacht eine geeignete Wasseranalyse durchführen. Ohne Messwert lässt sich weder der Bedarf noch die erforderliche Filterleistung zuverlässig bestimmen.
Filterpatrone anhand geprüfter Leistung auswählen
Eine pauschale Aussage, ein Wasserfilter entferne sämtliche PFAS, ist nicht sachgerecht. Entscheidend sind die untersuchten PFAS-Verbindungen, Ausgangskonzentration, Durchfluss, Kapazität und Wechselintervall. Beachten Sie deshalb ausschließlich die aktuelle Leistungsbeschreibung und die verfügbaren Prüfunterlagen der konkreten Filterpatrone.
Carbonit GFP M200 einordnen
Die Carbonit GFP M200 wird für spezielle Filtrationsaufgaben angeboten. Ob sie zu Ihrem Befund und Filtersystem passt, muss anhand der aktuellen Herstellerangaben, der kompatiblen Gehäuse und Ihrer Wasseranalyse geprüft werden. Bei einer behördlich festgestellten Grenzwertüberschreitung sind die Hinweise von Wasserversorger und Gesundheitsamt maßgeblich.





